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Normal

 

Lisa ist zu groß
Anna zu klein
Daniel zu dick
Emil zu dünn
Fritz ist zu verschlossen
Flora ist zu offen
Cornelia ist zu schön
Erwin ist zu hässlich
Hans ist zu dumm
Sabine ist zu clever
Traudel ist zu alt
Theo ist zu jung

Jeder ist irgendetwas zu viel
Jeder ist irgendetwas zu wenig
Ist hier jemand,der ganz normal ist?

Nein, hier ist niemand,
der ganz normal ist.

Das ist normal
(Quelle unbekannt)


Seit 01.08.2008 ist unsere Kindertagesstätte eine teilstationäre Einrichtung zur Eingliederung von Kindern mit Behinderung nach den Bestimmungen des SGB XII (Sozialhilferecht).
Durch die gemeinsame Teilnahme von behinderten und entwicklungsverzögerten und nichtbehinderten im Kindergartenalltag setzt unsere Einrichtung einen besonderen Schwerpunkt.
Jedes Kind profitiert auf seine individuelle Weise von der sozialen Gemeinschaft.

Wie jede menschliche Beziehung ist die Integration kein Zustand, sondern ein lebendiger und dynamischer Prozess, der intensiver und schwächer werden kann. Zu den Grundsätzen unserer pädagogischen Arbeit gehört die Betreuung, Erziehung, Bildung und spezifische Förderung der betroffenen Kinder als eine Einheit zu verstehen. Diesem Verständnis zufolge, ist die Entwicklung des Menschen ein ganzheitlicher Prozess, der den Menschen in seinen geistigen, emotionalen, psychischen, sozialen und körperlichen Bereichen umfasst.
Wir legen Wert auf eine differenzierte Erziehungsarbeit, die Entwicklung der Kinder anzuregen, ihre Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und allen mit Behinderung und von Behinderung bedrohten Kindern Hilfen zur Eingliederung zu geben. Wir wollen die Familien bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen und ergänzen.

Ziel unserer Arbeit ist die Förderung der Gesamtentwicklung der Kinder mit Behinderung und/oder Entwicklungsverzögerung durch allgemeine und gezielte erzieherische und therapeutische Hilfen und Bildungsangebote.

Gleichzeitig stellen wir die notwendigen und erforderlichen pflegerischen Hilfen sicher.

Die regelmäßigen pädagogischen und pflegerischen Förderhilfen und Betreuungsleistungen setzen sich aus folgenden Inhalten zusammen:

Die Gestaltung des Tagesablaufes ist ebenso ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. In unserer Einrichtung werden für die Kinder mit Behinderung folgende therapeutischen Leistungen angeboten:

Im Bereich der pflegerischen Leistungen sind die Hilfe bei der Körperpflege, bei der Nahrungsaufnahme, sowie bei der Mobilität und krankenpflegerische Leistungen zu nennen.

Die Einrichtung regelt die Beförderung der Kinder mit geeigneten Fahrzeugen vom Elternhaus zur Einrichtung und zurück. Dabei darf die Höchstfahrzeit von in der Regel einer Stunde pro einfache Fahrt nicht überschritten werden.

Die eingangs erwähnten Hilfen und Leistungen werden an allen Arbeitstagen, mit Ausnahme der Schließzeiten, erbracht.

Die Förderung und Pflege der Kinder mit Behinderung beträgt täglich höchstens 7 Stunden bei einer wöchentlichen Betreuungszeit von mindestens 32 Stunden. Eine Betreuungszeit von mindestens 5 Stunden ist- im Einvernehmen mit dem Elternausschuss- an einem Tag zulässig, wenn eine Betreuungszeit von 32 bis 35 Stunden vorliegt.